Protokoll vom 18. April 2016

Die heutige Sitzung hatte folgende Tagesordnungspunkte:

TOP 1 Gemeinsames arbeiten an den Zitieraufgaben

Im Tutorium wurde uns in der vergangenen Woche einige Grundregeln des wissenschaftlichen Arbeiten nahegebracht. Wir kommen ja alle aus unterschiedlichen Studiengängen in unterschiedlichen Städten, daher sind uns die grundlegenden Regeln wissenschaftlichen Arbeitens nicht fremd: der Umgang mit dem Internet, Totsünde Plagiat, Struktur einer Hausarbeit – alles schon einmal gehört und brav angewendet.

Doch es gibt natürlich immer wieder Besonderheiten, die jeder Fachbereich mit sich bringt. So war einigen von uns der reflexive Umgang mit Subjektivität in wissenschaftlichen Hausarbeiten neu. Statt einer pauschalen Vermeidung des Wörtchens „Ich“ darf am Institut für Materielle Kultur der eigene Standpunkt gerne reflektiert werden.

Auch in puncto Zitierweisen hält das Institut kleine aber feine Unterschiede bereit, die für uns eine Herausforderung darstellen. Wir alle haben uns im Bachelor bzw. Masterstudiengang eine Zitierweise angewöhnt, die wir nur ungern verlassen.

In der heutigen Sitzung sind wir durch die Gänge des Schriftenarchivs geschlichen auf der Suche nach Monographien, Zeitschriften, Ausstellungskatalogen und Fotobänden. Und dann wurde fleißig zitiert.

Dass die Jahreszahl schon direkt nach dem Autorennamen erscheint, hat uns alle verwirrt. Und ehrlich gesagt waren wir auch über die Doppelpunkt-Ansammlung am Ende nicht besonders glücklich. Ort – Doppelpunkt – Verlag – Doppelpunkt – Seiten – Doppelpunkt. So haben wir das nicht gelernt. Aber wir sind ja alle noch jung und flexibel.

Wir vermuten, dass Michel Foucault an genau diese Probleme gedacht hat, als er in seiner Antrittsvorlesung am Collége de France von der „diskursiven Polizei“ sprach. Aber dazu mehr im nächsten Blogeintrag. Für Foucault haben wir heute keine Zeit, denn wir müssen uns um die Blogstruktur kümmern, damit wir endlich veröffentlichen können.

Also auf zum nächsten TOP.

TOP 2 Gemeinsames Arbeiten an der Bloggestaltung

Einige von uns haben schon einmal an einem Blog gearbeitet, andere hatten damit noch nicht besonders viel zu tun. Damit wir alle auch selbstständig an der Bloggestaltung teilhaben können, müssen wir uns darum kümmern, uns alle auf einen gemeinsamen Stand zu bringen. Damit haben wir heute angefangen. Design und Aufbau der Blogseiten sollen nicht von einer Person verwaltet werden, sondern gemeinsam. Nicht die unterschiedlichen Vorstellungen von der Gestaltung des Blogs, sondern vielmehr die technischen Hürden haben uns anfangs kräftig zugesetzt.

Unser Wunsch, den Instagram-Account mit dem WordPress-Blog zu verknüpfen, sind an einem ominösen Fehler zunächst gescheitert, konnten dann aber durch einen Laptopwechsel endlich behoben werden.

Da einige Menüpunkte noch immer ins Leere laufen haben wir noch ein paar Aufgaben verteilt. Mareike wird zum Beispiel einen kurzen Text zu Stuart Hall schreiben.

Über die Gestaltung dieser Autorenportaits lassen wir uns freie Hand. Wir haben uns zwar auf einige Mindestangaben geeinigt (Lebensdaten, akademische Laufbahn, Nennung wichtiger Werke). Den Rest soll aber jeder schreiben, wie er möchte. So können wir auf der einen Seite verhindern, dass wir AutorInnen auslassen, über die wir nicht schon vorher ausgiebig gearbeitet haben, auf der anderen Seite lassen wir die Möglichkeit, sich intensiver mit bestimmten Autoren zu beschäftigen.

TOP 3 Planung der nächsten Sitzung

Für die morgige Sitzung haben wir uns die gegenseitigen Interviews und Fotos vorgenommen.

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